Elektroheizung

Elektroheizung

Elektroheizung – zu teuer?

In diesem Artikel erhalten Sie Informationen darüber, was eine Elektroheizung auszeichnet, in welchem Kostenrahmen sich die Heizung befindet und welche Besonderheiten sie im Gegensatz zu anderen Heizungen aufweist. Wie bei allen Heizgeräten, kommt es vorallem auf die effiziente Nutzung an.

Was genau ist eine Elektroheizung?

Bei der Elektroheizung wird hauptsächlich der Strom aus der Steckdose verwendet.  Dabei lässt sich die elektrische Heizung in zwei unterschiedliche Arten teilen: Die Speicher- und Direktheizung.

1.       Die Speicherheizung

Bei der Speicherheizung handelt es sich um eine Art Heizung, die Wärme die produziert wird und über den ganzen Tag in den Wohnräumen verteilt wird. Die elektrische Heizung sammelt also Wärme ein und versetzt diese regelmässig ab. So bleibt es durch den ganzen Tag gleich warm. Ein solches Phenomen sehen wir bei der Flächenspeicherheizung. Diese fungiert auch als Speicherheizung. Diese Art von elektrischer Heizung nutzt entsprechend ihrer Eigenschaft den Nachtstromtarif

2.       Die Direktheizung

Die zweite Art der Elektroheizung ist die Direktheizung. Im Gegensatz zur Speicherheizung, gibt die Direktheizung Wärme unmittelbar ab und erwärmt damit Räume in einem sehr kleinen Zeitraum  und sehr effektiv. Ausserdem gibt es noch mal eine Differenzierung in ihrem Prozess der Erwärmung; Wird die Raumlust erwärmt, spricht man hier von Konvektion. Anders als bei der Speicherheizung, welche mit Wärmestrahlung arbeitet, werden in diesem Fall einzelne Elemente, die sich im heizenden Raum befinden, erwärmt. Hierbei handelt es sich um Gegenstände aber auch um Menschen. Eine besondere Ausprägung dieser Elektroheizung ist die Infrarotheizung. Diese elektrische Heizung kommt vor allem dann zum Einsatz, wenn Wärme nur vorübergehend, zeitlich begrenzt und in begrenztem Umfang gebraucht wird. Eine andere Besonderheit weist die interessante Optik auf; Die Infrarotheizung lässt sich als Spiegel oder als Bild tarnen. Auch hier wird der Strom für die elektrische über den Tagstromtarif bezogen.

Wo findet die Elektroheizung ihre Anwendung?

Elektrische Heizungen werden in nur zeitweilig besuchten Räumen genutzt. Grund dafür sind die zu hohen Kosten – bei einer regelmässigen Nutzung der Elektroheizung entstehen extrem hohe Kosten. Nicht nur das, bekanntlich kommt es bei zu hohem Stromverbrauchund zum vermehrter CO2 Ausstoß. Sie sehen also, elektrische Heizungen lohnen sich nur in kleinen Gartenhäusern, Ferienhäusern, Garagen oder ähnliche Bauten, in denen sich die Installation einer komplexeren Heizung nicht lohnen würde und in denen man sich nicht zu lange aufhält.

Kosten für eine Elektroheizung

Die Kosten, die durch eine elektrische Heizung verursacht werden, kommen in erster Linie vom direkten Stromverbrauch und sind damit abhängig von der Strompreisentwicklung, die leider seit einigen Jahren und weiterhing konstant steigt. Auch für Altbau Wohnungen / Häuser, sind die Kosten für eine elektrische Heizung immens. In diesem Fall, müsste man das Haus für die Elektroheizung umrüsten, nicht nur das – nach Einbau der Elektroheizung, folgt ein weiterer Einbau, nämlich die Installation eines weiteren Strommessers. Schon nur die Installationsgebühr würde viel Geld kosten, geschweige von den Kosten, die später noch anfallen werden.

Weitere Kostenfaktoren sind

  • Grösse und die damit einher gehenden Leistung der Elektroheizung
  • Grösse des zu beheizenden Raumes
  • Handelt es sich um einen Alt-oder Neubau (Deckenhöhe)
  • Hersteller – unterschiedliche Preise für die gleiche Art der Elektroheizung

Sie sehen also, elektrische Heizungen sind zwar praktisch und schnell anwendbar, ausserem gibt es verschiedene Heizformen und sie können überall gut eingesetzt werden, jedoch sind die Kosten, die durch den Gebrauch einer elektrischen Heizung anfallen immens. Man verwendet elektrische Heizungen eher in Räumen, die nicht andauernd von uns verwendet werden, wie zum Beispiel Garagen oder Gartenhäuschen.