Das wird 2016 bringen – frohe Weihnachten und ein gutes neues Jahr!

Der Umwelt zuliebe: sparen Sie Wasser mit einer Grauwasseraufbereitungsanlage

Die Umwelt schützen und gleichzeitig sparen? Mit der passenden Sanitärinstallation kann dies zur Realität werden! Die Grauwasseraufbereitung ist in der Sanitärtechnik vielerorts am Kommen – und das nicht ohne Grund. So kann mit dem richtigen System massiv Wasser gespart werden, was den Geldbeutel natürlich als schöner Nebeneffekt ebenfalls schont. Wir gehen in diesem Artikel etwas näher auf diese Technik ein.

Doch was ist eigentlich Grauwasseraufbereitung?

Die Grauwasseraufbereitung ist eine Art der Ablauftechnik. So fallen in jedem Haushalt täglich dutzende Liter von Abwasser an, das einfach in die Kläranlage weiter geleitet wird. Es gibt allerdings zwei unterschiedliche Arten von Abwasser: Grauwasser und Schwarzwasser. Schwarzwasser ist das Abwasser, das aus Toiletten anfällt und fäkale Feststoffe sowie Urin enthält. Grauwasser indessen ist fäkalienfrei und somit gering verschmutzt. Es ist gemeinhin das Abwasser aus Waschbecken und der Dusche, wobei das Abwasser aus der Küche wegen Fett und Speiseresten nicht hinzu gezählt wird.

Da Grauwasser nicht stark verschmutzt ist, kann es bedenkenlos ein weiteres Mal für andere Anwendungen benutzt werden. Und das ist auch bereits das wichtigste Prinzip der Grauwasseraufbereitung!

Grauwasser kann also mit auf mechanisch-biologischem Weg oder mit einem Bio-Membranfilter aufbereitet und anschliessend für die Toilettenspülung, den Hausputz oder das Bewässern des Gartens verwendet werden. Wenn man bedenkt, dass insbesondere bei älteren Toiletten pro Spülgang 9 Liter Wasser den Ablauf hinunter gehen und täglich viele Liter Wasser fürs Duschen oder Baden verwendet werden, macht das ausgesprochen grossen Sinn!

Gemäss Wikipedia spart man so bei einem Haushalt von 4-5 Personen bis zu 90 m3 Wasser pro Jahr.

Wie funktioniert eine Grauwasseranlage?

Die Reinigung von Wasser über eine Grauwasseranlage erfolgt üblicherweise in 4 Schritten:

  1. Vorfiltration im Behälter 1

Im ersten Schritt muss das Grauwasser natürlich erst einmal in den ersten Behälter fliessen. Hier muss also vom Sanitär Ihrer Region ein System installiert werden, um Regenwasser vom Dach und/oder Abwasser von der Dusche und dem Waschbecken im Bad zurück zu leiten. Dort wird das Wasser vorfiltriert und das schmutzige Wasser in die Kanalisation weiter geleitet. Der Filter wird mit sauberem Wasser aus dem 3. Behälter gereinigt.

  1. Vorreinigung im Behälter 1

Nun wird das Wasser im Behälter 1 für drei Stunden aufbereitet, d.h. vorgereinigt, und anschliessend in den Behälter 2 weitergeleitet. Dort wird dem Wasser Sauerstoff zugeführt, der Mikroorganismen hilft, sich anzusiedeln und das Wasser zu reinigen. Dieser Reinigungsvorgang ist also biologisch!

  1. Sedimentabzug aus dem Behälter 2

Durch die oben genannte Reinigung setzen sich Sedimente ab, die nun in regelmässigen Abständen in die Kanalisation abgeleitet werden

  1. Entkeimung im Behälter 3

Für einen bedenkenlosen Gebrauch muss das Wasser nun selbstverständlich entkeimt werden. Das geschieht mit einer UV-Licht-Desinfektion. Dieses Wasser wird nun zurück in den Kreislauf geführt und kann so für die Toilettenspülung, zum Putzen oder zum Garten wässern verwendet werden.

Ein gutes Beispiel für eine solche Grauwasseraufbereitungsanlage ist die Pontos Aquacycle 2500. mit der sich ungefähr 2’000 Liter Grauwasser aufbereiten lassen. Diese Art von Anlagen können selbstverständlich nur von einem Sanitärinstallateur Ihrer Region eingebaut werden. SADATHERM kann Ihnen als Sanitär in Zürich gerne weiter helfen.

Haben Sie weitere Fragen, wünschen sich eine Beratung bei der SADATHERM oder möchten von uns eine Grauwasseraufbereitungsanlage einbauen lassen? Dann zögern Sie nicht und kontaktieren uns jetzt per Online-Formular, Email oder Telefon. Wir sind jederzeit gerne für Sie da und freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme!